 | | Privat oder doch | Während die staatlichen Hochschulen in
den zurückliegenden Jahren dank erweiterter Handlungsspielräume
deutlich innovativer geworden sind, orientieren sich die privaten
Hochschulen verstärkt an traditionellen universitären Handlungsmustern.
Die Unterschiede zwischen privaten und öffentlichen Hochschulen
schwinden. Vielmehr bewegen sich beide Sektoren mittlerweile im selben
Wettbewerbsfeld um Forschungsfördergelder, Studierende und
wissenschaftliche Reputation. Zu diesem Ergebnis kam eine Tagung,
welche gemeinsam vom Centrum für Hochschulentwicklung (CHE) und der
Hertie School of Governance in Berlin durchgeführt wurde, und die heute
zu Ende ging. Rund 200 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus dem
Hochschulbereich, der Politik und Wirtschaft debattierten zwei Tage
lang die Frage: "Private Hochschulen in Deutschland - Reformmotor oder
Randerscheinung?".
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 | | Wo kommst Du her? | Die familiäre und soziale Herkunft von
Studierenden spielt im Hinblick auf die Hochschulbildung in Deutschland
nach wie vor eine entscheidende Rolle und beeinflusst die
Berufsaussichten junger Menschen erheblich. Dies zeigt eine aktuelle
Studie der KfW Bankengruppe. Kinder aus bildungsnahen und
wohlhabenderen Familien, in denen ein oder beide Elternteile einen
akademischen Abschluss haben, sind unter den Studierenden
überproportional häufig vertreten. Dagegen nehmen nur 12 Prozent der
Kinder aus ärmeren Schichten, deren Eltern seltener einen hohen
Bildungsabschluss haben und die häufig weniger qualifizierten
Tätigkeiten nachgehen, ein Studium auf. |
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Sechs studentische Teams treten in den
Wettbewerb gegeneinander - um Anfang November die beste Arbeit über
Wettbewerbsforschung abgeben zu können. Anlässlich der zweiten
Jahrestagung deutscher Wettbewerbsforscher am 23. November 2005 in
Kloster Andechs bei München lobten die Veranstalter - das Deutsche
Competitive Intelligence Forum (DCIF) und der internationale
Berufsverband für Konkurrenzforscher SCIP - Preise für die drei besten
Arbeiten aus. Das Thema lautet "Einsatz und Erfolge von Competitive
Intelligence im deutschen Mittelstand - wie notwendig und sinnvoll ist
der Einsatz, und kann er mit eigenem Personal geleistet werden?" |
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 | | Selbständig: selbst und ständig | Uni- und FH-Absolventen in Deutschland wagen
erst nach einigen Jahren Berufserfahrung den Schritt in die
Selbstständigkeit. Dies gilt auch für junge Menschen, die gerade ihre
Berufsausbildung absolviert haben. Nur 14 Prozent beider Gruppen
gründen direkt nach dem Studium eine eigene Firma, wie der von der
konzernunabhängigen Finanzberatungsgesellschaft Plansecur
herausgegebene „Existenzgründerreport 2005“ ergab. |
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Die Europäische Fernhochschule Hamburg (Euro-FH)
erweitert ihre internationale Vernetzung: Mit einem interkulturellen
Auslandsseminar für MBA-Studenten in Peking begann die Kooperation mit
der ersten privaten und zugleich staatlich anerkannten chinesischen Hochschule, der "Mundell International University".
Die Europäische Fernhochschule Hamburg (Euro-FH) verfügt durch die
Zusammenarbeit mit der European School of Business (ESB) Reutlingen
bereits über ausgezeichnete Kontakte zu internationalen Hochschulen in
Europa und den USA. |
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