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Erfahrungsbericht eines ERASMUS-Studenten | Drucken |  E-Mail
Matthias Kucharska, Mitglied von hochschulreif.de war so freundlich, seine persönlichen Erfahrungen mit dem ERASMUS-Programm schriftlich festzuhalten. In folgendem Beitrag bekommt man einen Einblick in die subjektiven Erfahrungen eines Ausland-Studenten, den man so auf den offiziellen Seiten zum Auslandsstudium nicht finden wird. Weiterhin werden die Hintergründe von ERASMUS und SOKRATES noch einmal im Zusammenhang erläutert und die Programme erläutert.

ERASMUS – Europäisches Austauschprogramm  

Wer gerne ein Auslandssemester einlegen will (was ja immer mehr Standard wird), hat mehrere Möglichkeiten sich die Finanzierung und Verwaltung zu erleichtern. Das wohl größte Aktionsprogramm in Europa heißt SOKRATES.

SOKRATES ist ein Programm der Europäischen Union für grenzüberschreitende Zusammenarbeit in verschiedenen Bereichen der Bildung. Für die zweite Programmphase (2000-2006) stehen hierfür 1,85 Mrd. € zur Verfügung.
ERASMUS ist ein Teilprogramm von SOKRATES. Dieses fördert die Zusammenarbeit von Hochschulen und vor allem die Mobilität von Studenten und Dozenten!
So kann man bei seinem zuständigen Akademischen Auslandsamt (AAA) einen Antrag für ein Stipendium (derzeit 155,- bis 255,- € Monatlich – abhängig vom Preisniveau des jeweiligen Gastlandes) und evtl. Mobilitätszuschuss stellen, wenn man zum Beispiel eine Hochschule oder Universität in Europa besuchen will.
Wenn ihr dann noch auf eine Partnerhochschule oder –Universität geht entfallen für euch idR auch die Studiengebühren. Und das kann vor allem z.B. in den USA ein beträchtlicher Betrag sein. 

Der "Culture-Shock"

Wer in ein anderes Land studieren oder arbeiten geht, sollte sich der „culture shock“- Theorie bewusst sein. Demnach gibt es mehrere Phasen die man durchläuft, wenn man sich länger in einer anderen Kultur aufhält.
Des Öfteren ist man plötzlich mit einer komplett neuen Umgebung konfrontiert. Straßen und Häuser sehen anders aus, Lebensmittelgeschäfte verkaufen nicht die gewohnten Produkte, das Klima ist anders und selbst kleine Dinge wie Duschen oder ähnliches funktionieren anders. Es scheint wenige Gemeinsamkeiten mit den anderen Menschen zu geben, die Verständigung kann teilweise erheblich anstrengend sein und man kann sich schnell alleine fühlen.
Die „culture shock“-Theorie beschreibt also die Gefühle und Phasen eines Individuums, das mit einer gänzlich anderen Kultur in Kontakt kommt. Am Anfang in einer fremden Kultur ist oft die Überraschung, also das Entdecken von Unterschieden und Gemeinsamkeiten (anfängliche Euphorie).
Orientierungsphase
Die nächste Phase ist von einer Orientierungslosigkeit geprägt:

  • Wie soll ich mich verhalten?
  • Warum verhalten sich die Menschen hier so wie sie es tun?
  • Warum versteht mich keiner?
  
Diese Stufen enden meistens in einer gewissen Irritiertheit und teilweiser Ablehnung. Das Heimweh, also die Sehnsucht nach der eigenen Kultur, folgt darauf oft sehr intensiv. Doch nach dieser Talsohle können wieder positivere Phasen kommen, wenn man sich der Phasen und der eigenen Gefühle bewusst ist (und deren Ursache!). So kann man sich nach einiger Zeit an die Gepflogenheiten des Gastlandes anpassen und steigert dadurch seine eigene Zufriedenheit. Man weiß wie man sich verhalten sollte und hat das Gefühl man wird von der Gesellschaft mehr akzeptiert. Nach ca. ein paar Monaten (individuell unterschiedlich) wird es immer leichter, sich zu integrieren. Man hat sich also "positiv" angepasst. 

Diese Theorie kann einem helfen, sich auf einen Aufenthalt in einer fremden Kultur vorzubereiten und die Herausforderungen besser zu meistern. Wichtig ist hierbei immer die Selbstreflektion und das Lernen, die eigenen Gefühle einordnen zu können (siehe hierzu auch weitere Theorien wie das „Iceberg“-Modell). 

Ich möchte jedem empfehlen einen Auslandsaufenthalt durchzuführen. Es hilft einem, selbstständiger, selbstbewusster und (selbst)kritischer zu werden. Weiterhin hilft es, sich mit der eigenen Kultur und deren Gewohnheiten auseinander zu setzen und zu identifizieren!

Viele Dinge tun wir unbewusst, diese werden uns allerdings bei einem Auslandsaufenthalt oft recht schnell bewusst und das kann uns helfen, die eigenen Verhaltensweisen zu hinterfragen.

Weitere Informationen findet ihr auf
:

 

http://www.eu.daad.de

 

 

 

Falls ihr noch weitere Fragen habt könnt ihr mich gerne anschreiben. Viel Spaß bei euren weiteren Plänen!  
Matthias Kucharska Studiengang: Wirtschaftsinformatik – FH Ansbach

 

http://www.kucharska.de

hochschulreif.de bedankt sich vielmals bei Matthias für diesen Bericht. Fragen zu diesem Thema könnt ihr natürlich wie immer im Forum stellen.

 





 
Tabelle
1. Bundesliga 2009/2010
Gesamt
  P
Bayern70
Schalke65
Bremen61
Leverkusen59
Dortmund57
Stuttgart55
Hamburg52
Wolfsburg50
Mainz47
10 Frankfurt46
11 Hoffenheim42
12 Mönchengladbach39
13 Köln38
14 Freiburg35
15 Hannover33
16 Nürnberg31
17 Bochum28
18 Berlin24
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33.
Spieltag
34.
Spieltag
BVB - WOL 1:1
LEV - BSC 1:1
FRA - HOF 1:2
S04 - SVW 0:2
FCB - BOC 3:1
H96 - GLA 6:1
FCK - SCF 2:2
VfB - FSV 2:2
HSV - FCN 4:0
BSC - FCB 1:3
HOF - VfB 1:1
SVW - HSV 1:1
SCF - BVB 3:1
FSV - S04 0:0
GLA - LEV 1:1
BOC - H96 0:3
FCN - FCK 1:0
WOL - FRA 3:1
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