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Bulmahn: Geisteswissenschaften nicht kaputtsparen |
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Bundesforschungsministerin Edelgard Bulmahn hat sich für den Erhalt so
genannter Orchideenfächer ausgesprochen. "Es gibt gewisse Anzeichen
dafür, dass einzelne geisteswissenschaftliche Fächer bei Sparrunden die
ersten Opfer werden", sagt Bulmahn in der ZEIT. Besonders problematisch
werde es, wenn sich die Bundesländer untereinander nicht abstimmen und
überall unkoordiniert die gleichen Fächer streichen.
Dann könne es
passieren, "dass einzelne Disziplinen so kleingespart werden, dass eine
sichtbare Forschung nicht mehr möglich ist", so die SPD-Politikerin.
Bulmahn bezeichnet es als eine
mögliche Aufgabe für den
Wissenschaftsrat, die Entscheidungen der Länder zu beobachten und
gegebenenfalls Alarm zu schlagen, wenn ein Fach in Gefahr gerate.
Darüber hinaus fordert Bulmahn die Geisteswissenschaften auf, sich
stärker zusammenzuschließen und ihre Forschungsergebnisse mutiger in
die Öffentlichkeit zu tragen. Ein neues geisteswissenschaftliches
Förderprogramm des Bundesforschungsministeriums soll die Hochschule
dabei unterstützen. Die Geisteswissenschaften "müssen raus aus der
Defensive", so die Ministerin.
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