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Finanzielles Risiko schreckt vor Existenzgründung |
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 | | Selbständig: selbst und ständig | Uni- und FH-Absolventen in Deutschland wagen
erst nach einigen Jahren Berufserfahrung den Schritt in die
Selbstständigkeit. Dies gilt auch für junge Menschen, die gerade ihre
Berufsausbildung absolviert haben. Nur 14 Prozent beider Gruppen
gründen direkt nach dem Studium eine eigene Firma, wie der von der
konzernunabhängigen Finanzberatungsgesellschaft Plansecur
herausgegebene „Existenzgründerreport 2005“ ergab.
Plansecur befragte 152 Selbstständige und Personen, die sich selbstständig machen
wollen, nach ihrer Ausgangssituation vor der Selbstständigkeit und nach
ihren Beweggründen für beziehungsweise gegen eine Existenzgründung.
Dabei kommen 45 Prozent der Befragten aus einem Angestelltenverhältnis,
35 Prozent nutzen die Existenzgründung als Weg aus der Arbeitslosigkeit.
Gefragt, was sie am ehesten von einer Existenzgründung abhalten könnte,
gaben gut zwei Drittel (68 Prozent) das finanzielle Risiko an.
Demgegenüber erhofft sich knapp ein Viertel (24 Prozent) der Befragten
mit der Existenzgründung mindestens eine Verdoppelung seines
Einkommens. Die hohe Verantwortung als selbstständiger Unternehmer
könnte dagegen für nur vier Prozent ein Grund sein, sich nicht
selbstständig zu machen.
Um eine Existenzgründung gründlich und erfolgsversprechend
vorzubereiten, besuchen 78 Prozent Fachmessen und 70 Prozent führen
Gespräche mit der Familie und Bekannten (Mehrfachnennungen waren
erwünscht). 60 Prozent der Befragten suchen den richtigen Leitfaden zur
Existenzgründung in der Fachliteratur. Weniger als die Hälfte (47
Prozent) gaben an, kompetente Existenzgründerberater zu befragen.
Angebotene Seminare zu dem Thema werden nur von 42 Prozent wahrgenommen.
Der Existenzgründerreport 2005 kann unter
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oder
Fax:
0611 / 71 92 90 angefordert werden.
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