 | | Auf zur Vorlesung | Bevor
es in den Hörsaal geht, sollte einiges organisiert werden. Ein
günstiges Girokonto und die wichtigsten Versicherungen sind Pflicht. Im
folgenden Bericht soll ein Überblick verschafft werden, welche Dinge
zum Studienbeginn am wichtigsten sind, denn auch zum nächsten
Semesterbeginn werden wieder Tausende Abiturienten in den Hörsälen der
Unis sitzen.
Vorher werden meistens
Zimmer gesucht und das erste Semester geplant. Jedoch ist nicht nur die
Zimmersuche ein Muß vor Semesterbeginn. Zum Studentenleben gehören auch
ein Girokonto (am besten natürlich gebührenfrei), die richtigen
Versicherungen und noch einiges mehr.
Für
die meisten Studenten ein Muß. Man braucht es für die Überweisung der
Miete oder den Erhalt von Bafög. Und als Student muß man kaum oder gar
nichts dafür bezahlen, denn kostenlose Kontoführungsgebühren und
EC-Karten sind bei den meisten Banken Standard. Worauf man achten muß
sind die Bedingungen bei den Zinsen (sowohl Soll- als auch
Haben-Zinsen) und bei den Gebühren für die Kreditkarte.
Barclays biete eine Kreditkarte speziell für Studenten an. Mehr Infos dazu findest Du <<hier>>.
Infos zum Girokonto bei der ING Diba findest du <<hier>>.. Folgende Vorteile bietet das kostenlose Girokonto:
- Hohe 2,5 %* Zinsen p. a. ab dem ersten Euro (*Zinssatz variabe
- Geld anlegen, regelmäßiges Sparen
- Geld parken - wie du willst
- Tägliche Verfügbarkeit
- Kostenlose Kontoführung (Internet, ING-DiBa Telebanking, Telefon, Brief)
- Vierteljährlicher Kontoauszug frei Haus
- Verfügungen auf ein vorher vereinbartes Referenzkonto
(*Zinssatz variabel, zuletzt geändert am 15.07.2003)
Sind
die Eltern in einer gesetzlichen Krankenkasse, werden die Kinder bis
zum Alter von 25 Jahren, mit Wehr- oder Zivildienst bis zum Alter von
26 Jahren - auch während des Studiums - kostenlos mitversichert. Sind
die Eltern bei einer privaten Versicherung, wird man als Student in der
gesetzlichen Krankenkasse Pflichtversichert. Die Kosten hierfür
betragen einheitlich 54,52 Euro pro Monat incl. Pflegeversicherung,
egal bei welcher Kasse.
Infos und Angebote zur privaten Krankenversicherung findest du <<hier>>.
 | | Gleiche Leistung für kleines Geld? | Wer neben dem Studium jobbt,
muß aufpassen. Auch Studenten, die viel Geld verdienen oder während des
Semesters mehr als 20 Stunden in der Woche arbeiten, müssen nachweisen,
daß sie ihr Studium trotzdem ordentlich absolvieren. Die Krankenkasse
kann hier den Nachweis von bestandenen Klausuren verlangen. Sollte dies
nicht möglich sein, wird es teuer, denn dann wird der Mindestsatz der
freiwilligen Mitgliedschaft fällig: je nach Kasse sind dies 100 - 200
Euro pro Monat. Auch Studenten mit mehr als 14 Semestern und Ü30-Studis
müssen diesen Tarif bezahlen.
Eine
private Haftpflicht-Versicherung ist unbedingt nötig. Diese muß aber
nur abgeschlossen werden, wenn der Lebensmittelpunkt nicht mehr bei den
Eltern ist. Wer das Wochenende noch regelmäßig bei den Eltern
verbringt, ist auch noch über die Eltern mitversichert.
Wer es sich
leisten kann, sollte auch schon an eine Berufsunfähigkeitsversicherung
denken. Sollte man nach dem Studium nicht mehr arbeiten können, bietet
der gesetzliche Schutz nur noch eine geringe Unterstützung,
insbesondere, wenn der gesundheitliche Schaden nicht durch das Studium
entstanden ist. Dieser Schutz kostet jedoch mehrere hundert Euro im
Jahr, was abhängig davon ist, wie umfangreich die Leistungen im Falle
der Berufsunfähigkeit sein sollen. Vorteil einer frühen Versicherung
ist, daß die früh eingezahlten Beiträge auch später weiter gelten,
sollte man z.B. mit einer Dynamik beginnen.
Die
GEZ-Gebühr für das Studentenzimmer wird erlassen, sofern du
BaföG-Empfänger bist. Die Befreiung ist inzwischen direkt bei der GEZ
zu beantragen. Zu beachten hierbei ist vor allem, dass die Gebühren
nicht rückwirkend erlassen werden.
Ist man BaföG-Empfänger, gewährt die Telekom monatlich Freieinheiten im
Nettowert von 6,94 Euro. Die gibt es auch, wenn ein Bafög-Bescheid
vorliegt.
Mehr Infos zum Thema GEZ und Bafög:
Studieren mit Bafög
GEZ-Befreiung und Telekom Sozialtarif
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