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Schavan fordert bessere Startchancen für Schwache |
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Bundesbildungsministerin Annette Schavan (CDU) will Jugendlichen mit schlechten Startchancen eine Perspektive geben. Sie kündigt in der aktuellen Ausgabe des IHK-Berufsbildungsmagazins position an, noch in diesem Jahr die Benachteiligtenförderung entsprechend umzubauen. "Wir werden praktisch begabten Jugendlichen nicht gerecht, wenn man sie einfach weiter zur Schule gehen lässt - wir brauchen individuelle Angebote", so die Ministerin.
Für Jugendliche mit Migrationshintergrund sieht sie in der Sprache den Schlüssel zu einer besseren Integration. Darüber hinaus setzt sie auf eine enge Zusammenarbeit zwischen Schulsystem und Unternehmertum: "Wir brauchen Bündnisse zwischen Schule und Wirtschaft". Schavan kündigt in position an, alle Bildungsreserven zu nutzen. "Unser rohstoffarmes Land lebt wie kaum ein anderes von der guten Ausbildung und den Ideen seiner Menschen", unterstreicht die CDU-Politikerin. Für Jugendliche mit Berufsabschluss soll sogar der Zugang zu einem Studium künftig noch öfter ermöglicht werden.
Ministerin Schavan hält die Berufsausbildung für ein Erfolgsmodell. Damit dies so bleibe, müssten die Betriebe für qualifiziertes Fachpersonal sorgen: "Wer heute nicht für die Zukunft ausbildet, der wird auch wirtschaftlich nicht bestehen können", betont die Ministerin. Sie plädiert deshalb für eine neue Kultur der Ausbildung: "Jeder junge Mensch braucht eine Chance und die Wirtschaft gut ausgebildete Kräfte", sagt Schavan und fordert dazu auf "alles dafür zu tun, damit der Pakt noch mehr Dynamik auf dem Lehrstellenmarkt entfaltet". |