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Seite 1 von 11 Fussballer haben es nicht leicht. Direkt nach dem Spiel, noch voll konzentriert, kann es beim Interview schon mal zu ein paar Stilblüten kommen. Auch einige Reporter scheinen ab und zu etwas gestresst zu sein.
Samstag, 19. Mai 2001
Gerald Asamoah: Gott weiß, was er tut.
Rudi Assauer: Ab heute glaube ich nicht mehr an den Fußball-Gott. Weil er nicht gerecht ist.
Mario Basler: Ich lerne nicht extra französisch für Spieler, wo diese Sprache nicht mächtig sind
Uli Hoeneß: Eine normale Mannschaft kommt da nicht mehr zurück.
Niko Kovac: Bei Bayern gibt es eine Titelgarantie, deshalb gehe ich nach München.
Adam Matysek: Die selbe Scheiße wie im letzten Jahr.
Karl-Heinz Rummenigge: Ob wir die Besten waren, weiß ich nicht. Auf jeden Fall sind wir Tabellenerste.
Ebbe Sand: Wir waren vier Minuten Meister. Das war so schön.
Mathias Schober (vor dem Spiel): Meine ganze Familie ist für Schalke. Ich mache Schalke zum Meister.
Oliver Welke: Im Februar ist Karneval, im April Ostern, im Mai holt sich der FC Bayern die Meisterschale ab.
Quelle u.a.: Süddeutsche Zeitung, 21.05.01
BUNDESLIGASAISON 2000/01
Michael Ballack: Wir können sowas nicht trainieren, sondern nur üben.
Christian Beeck: Wir haben mit der notwendigen fairen Brutalität gespielt.
Andreas Brehme: Uns steht ein hartes Programm ins Gesicht.
Andreas Brehme: Das Unmögliche möglich zu machen, wird ein Ding der Unmöglichkeit.
Waldemar Hartmann: Der FC Bayern ist ein Verein von internationaler Weltbedeutung.
Rene Hiepen: Das war ein Schubser. Aber kein Strafstoß, sondern ein Elfmeter.
Jens Jeremies: Ich mache immer das, was mir gesagt wird. Das habe ich im Osten gelernt.
Birte Karalus: Für das Spiel Paris St. Germain gegen Rosenborg Trondheim darf ich Ihnen auf jeden Fall schon einmal 900 Prozent mehr Tore versprechen. (Nach dem 0:0 der Bayern gegen Helsingborg...)
Lorenz-Günther Köstner: Wir haben fehlende Cleverness vermissen lassen.
Lothar Matthäus (zur Daum-Pressekonferenz): Wichtig ist jetzt erstmal, dass er eine klare Linie in sein Leben bringt.
Wilfried Mohren: Zwei Hasen sind des Hundes Tod!
Wilfried Mohren: Wie auch immer es ausgehen mag, es war ein schwer erkämpfter Sieg für die Bayern.
Jörg Neun: Ich will Kotelett und kein Ingwer.
Roy Präger: Im Endeffekt sind Regeln dazu da, gebrochen zu werden.
Otto Rehhagel: Wenn man 0:5 verliert, ist man immer am Boden zerstört. (Nach dem Lauterer 0:4 in Wolfsburg.)
Marcel Reif (beim Stande von 1:0 für den HSV): Wenn die Hamburger jetzt in der Abwehr gut stehen und kein Tor mehr zulassen, werden sie auf jeden Fall nicht mehr verlieren.
Marcel Reif: Je länger das Spiel dauert, desto weniger Zeit bleibt.
Claus Reitmaier: Ich habe gedacht, der Johnny ist noch gar nicht wieder fit. Aber für die Bundesliga reicht es.
Gerd Rubenbauer: Die Fans stehen jetzt im wahrsten Sinne des Wortes voll hinter der deutschen Mannschaft.
Robert Schwan, Beckenbauer-Manager: Franz Beckenbauer und die verleumdete Dame, die so genannte Mutter, die es gar nicht gibt, werden das beide dementieren.
Felix von Thurn und Taxis: Der Kiraly, der spielt, als wäre er gern der zwölfte Feldspieler.
Rudi Völler: Christoph Daum freut sich riesig, dass wir hier heute gewonnen haben, das hat er mir auch im Vorfeld gesagt.
Berti Vogts: Ich gratuliere die Bayern.
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