 | | Raus mit der Sprache | Mit Ausländern in ihrer Sprache zu kommunizieren gehört zum Berufsalltag. Wer nach dem Studium in einem weltweit agierenden Unternehmen arbeiten möchte und eine Tätigkeit im Ausland anstrebt, benötigt neben Englisch noch mindestens eine weitere Fremdsprache. Der beste Weg, sich gewandt in Französisch, Italienisch oder Spanisch auszudrücken, führt neben einem oder mehreren Auslandssemestern über einen Sprachkurs im Ausland. Bei der Wahl des passenden Sprachkurses solltest du einige Tips beachten.
Vor dem Beginn des Unterrichts sollte auf jeden Fall ein Einstufungstest stattfinden, der das sprachliche Nievau der Teilnehmer analysiert und auf dessen Grundlage die Gruppen zusammengestellt werden. Einen Einstufungstest für Englisch ist z.B. der TOEFL-Test, der international anerkannt ist und eine genauere Einstufung der Sprachkenntnisse ermöglicht. Die Kosten hierfür betragen ca. 100,- Euro. Getestet werden unter anderem das Verständnis in Wort und Schrift, als auch das gesprochene Wort. Hier werden dann Fragen zu einem Text, den man vorgespielt bekommt, abgefragt. Weiterhin ist auf die Größe der Gruppe zu achten. Je kleiner, desto besser. Gruppen mit mehr als zehn Teilnehmern sind nicht zu empfehlen. Kosten sparen - eine Frage des Reiseziels  | | Auch in den USA spricht man Spanisch | Wer Kosten sparen möchte, sollte direkt bei den Sprachkursen vor Ort buchen. Jedoch ist zu beachten, dass man sich dann nur auf das jeweilige Landesrecht berufen kann. Deutsche Veranstalter unterliegen dem hiesigen Reiserecht. Sie haften bei Beschwerden und müssen den Reisepreis gegen Insolvenz absichern, so das bei einem Konkurs der Sprachschule der Reisepreis abgesichert ist. Der Buchungsbestätigung sollte daher auch immer ein Reisesicherungsschein beiliegen. Außerdem sind Sprachreisen während der Ferien in der Regel teurer als in der Nebensaison.
Eine gute Möglichkeit, die neu erworbenen Sprachkenntnisse anzuwenden, ist ein Aufenthalt in einer Gastfamilie. Hier verbessern sich die Sprachkenntnisse schon alleine durchs Zuhören. Außerdem lernt man durch den engen Kontakt diverse kulturelle Eigenheiten kennen. Dies kann im späteren Berufsleben natürlich von Vorteil sein. Spanisch ist inzwischen die zweitwichtigste Geschäftssprache Insbesondere in den USA hat sich Spanisch zur zweitwichtigsten Geschäftssprache entwickelt. Selbst wenn die weiteren Gespräche in Englisch ablaufen, macht es beim Geschäfspartner einen besseren Eindruck, wenn man einige Floskeln in der jeweiligen Landessprache beherrscht. Die Kosten fallen je nach Reiseziel und Reisezeit recht unterschiedlich aus. Bei bekannten Sprachkursveranstaltern gibt es einwöchige Standard-Sprachkurse für Spanisch in Madrid, 20 Wochenstunden, für 325,- Euro incl. Unterkunft im Doppelzimmer mit Familienanschluss und Halbpension. Wer lieber ins Hotel geht, zahlt fast das Doppelte, und das ohne Verpflegung. Ein Intensivkurs mit zusätzlichen 30 Wochenstunden kostet etwa 400,- Euro pro Woche, und das Lernen in einer kleineren Gruppe kostet nochmal 75,- bis 100,- Euro mehr. Flug und Freizeitaktivitäten sind jeweils noch nicht enthalten. Nach absolvieren des Sprachkurses heisst die Devise allerdings weiter lernen, sonst vergisst man das Erlernte sehr schnell wieder. Dank der Sprachauswahl bei vielen Filmen auf DVD kann man ja mal einen Videoabend in Englisch oder Spanisch abhalten. Das erspart dann vielleicht den nächsten Aufbaukurs in zwei Jahren. |